Werke von Esteban Fekete und  Uwe Wenzel

Eröffnung:        Sonntag, den 11. Oktober 2020, 11.Uhr 
                        wegen der Coronapandemie vor dem Museum.
                        Die Ausstellung kann danach in kleinen Gruppen angeschaut werden.
                        Denken Sie an den Mund- und Nasenschutz!

Einführung:      Dr. Roland Held

Dauer:             11. Oktober 2020 bis 28. Februar 2021

Geöffnet:         Die Ausstellung "Eine Begegnung" mit Werken von Esteban Fekete
                       und Uwe Wenzel ist 2020 an folgenden Sonntagen,
                       jeweils von 15.00 - 17.00 Uhr im Südhess. Handwerksmuseum geöffnet:                 

                          - 25. Oktober
                          - 08. und 22. November
                          - 06. und 20. Dezember

                      und nach Vereinbarung mit Ursula Bathon Tel. 06154- 82130.

                      

 Abbildungen:    Esteban Fekete "Eine Begegnung" (Ausschnitt)
                          und Uwe Wenzel "Stadthund" (Ausschnitt)

Das Gegenüber zweier Holzschnitte verspricht nicht zu viel: Wenn die neue Ausstellung in der Fekete Stiftung – so ihr Titel - „Eine Begegnung“ zwischen Esteban Fekete (1924-2009) und Uwe Wenzel (geb.1960) einfädelt, dann treffen da nicht nur zwei figürlich arbeitende Künstler aufeinander, die sich gleichermaßen als Maler wie Farbholzschneider definieren.

Erstaunlicher Einklang herrscht, bedenkt man, dass die Wege beider sich nie direkt gekreuzt haben, auch bezüglich der Vorliebe für bestimmte Themen. Als Genre wäre da die Landschaft zu nennen, gelegentlich die Stadtlandschaft, und oft genug die Szenerie, die vom Menschen belebt wird. Ja, sogar was die Farbstimmung betrifft, gibt es Berührungspunkte. Die Unterschiede, aus der die Ausstellung ihre Spannung bezieht, setzen weniger an beim Was als beim Wie. Um nur das Beispiel der See- oder Meereslandschaften zu nennen: Während Fekete, inspiriert von regelmäßigen Irland-Aufenthalten, seine Figuren dem Wasser bevorzugt in ruhiger Kontemplation gegenüberstellte, bevölkert Wenzel, der auch Pressefotos etc. als Motiv-Vorlagen benutzt, Rand und Tiefe des Wassers gerne mit Figuren, begriffen in rätselhafte, schon mal riskant anmutender Tätigkeit.

R.Held