Mit 23 Teilnehmern fuhren wir am 09.02.2017 nach Speyer zur Ausstellung „Maya – das Rätsel der Königsstädte“. Die Ausstellung bietet Einblicke in die komplexe Organisation der Stadtanlagen und das Verhältnis Mensch und Natur. Die Kultur der Mayas wird veranschaulicht durch spektakuläre Originale aus Guatemala und Mexiko. Die Mayas erlebten im 9. Jh. n. Chr. eine Blüte ihrer Kultur in Städten mit Großbauten und um diese blühenden Gärten. Die großen Städte versuchten die Herrschaft über die Städte ihrer Umgebung zu erreichen. Am mächtigsten waren die Städte Calakmul und Tikal, die sich seit dem 7. Jh. immer wieder bekriegten und letztlich zur Jahrtausendwende mit allen Städten untergingen. Ursache waren der Klimawandel mit weniger Regen und damit Zerfall des Feudalsystems. Die Städte wurden dann vom Regenwald überwuchert und erst im 20. Jh. wiederentdeckt.

Wir haben die Ausstellung genossen, uns u. a. mit Maya-Cacao im Restaurant gestärkt und die Möglichkeit genutzt, die anderen Ausstellungen im Museum zu besichtigen ebenso wie den Dom.

Dieter Kollmannsperger