Die Welt der Kelten

Exkursion nach Stuttgart zur Keltenausstellung am 27.01.2013

Trotz Wetterwarnung wegen Blitzeis und Straßenglätte ließen sich 31 Teilnehmer nicht entmutigen und fuhren um 9 Uhr mit dem Bus nach Stuttgart zur Ausstellung "Die Welt der Kelten".

Wir kamen gut durch den Verkehr und waren rechtzeitig zur Führung um 12 Uhr in der ersten Ausstellung „Zentren der Macht“. Dort wird das Verbreitungsgebiet der Kelten zu den verschiedenen Epochen dokumentiert.

Die erste kulturelle Epoche mit den Befestigungen auf den Höhen (Heuneburg an der Donau und Mont Sassois an der Seine) und den frühen Fürstengräbern war die Hallstattzeit im 7. bis 5. Jahrhundert v. Chr.  Danach wurden die großen Bergsiedlungen wegen des Klimawandels und der sinkenden Bevölkerung aufgegeben.

Die zweite große Kulturepoche war die Latènezeit um 450 bis ca. 300 v. Chr. Es folgte die späte Latènezeit vom 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr.

 

Die keltische Kultur ging durch die Eroberung des gesamten Gebiets der Kelten durch die Römer im 1. Jahrhundert v. Chr. unter bzw. wurde in die römische Kultur übernommen.

Wir hatten eine ausgezeichnete Führerin, die es trotz der Vielzahl der Besucher schaffte, uns die wesentlichen Details der Ausstellung zu vermitteln. Es konnten aber nur 25 Teilnehmer an der Führung teilnehmen. Der Rest wurde mit Audiogeräten ausgestattet.

Gegen 13 Uhr ging es dann in die Ausstellung „Kostbarkeiten der Kunst“.

Dort sind die spektakulären Prunkstücke aus den vielen Fürstengräber zu sehen, der Bronzekrater aus dem Fürstinnengrab von Vix, hergestellt in Süditalien, die Bronzeliege auf Rollen aus dem Fürstengrab in Hochdorf, der Silberkessel aus Gundestrup und der fein verarbeitete Goldschmuck sind die Glanzstücke dieser Ausstellung.

Die zweite Führung endete gegen 14 Uhr.

Danach konnten die Teilnehmer noch individuell durch die Ausstellungen gehen. Wegen des starken Besucherandrangs verzichteten die meisten von uns auf einen weiteren Gang durch die Ausstellung und nutzten die umliegenden Restaurants und Cafés zu einer Pause.

Um 16:30 Uhr starteten wir für die Rückfahrt und kamen wohlbehalten ohne Blitzeis und Straßenglätte gegen 19 Uhr in Roßdorf an.

Dieter Kollmannsperger