Immer wieder üben der Roßberg und die Führungen des Vereins in den Steinbruch eine große Anziehungskraft aus. Ungefähr hundert Besucher fanden sich am 1. Juni trotz der starken Regenfälle am frühen Morgen an der Schranke des Steinbruchs ein. Viele von ihnen hatten noch nie einen Blick in das Loch im Berg getan, aber auch Stammgäste waren dabei, die Veränderungen im Steinbruch seit der letzten Führung mit ihren Fotoapparaten dokumentieren konnten: u.a. Umbauten an der Fahrstraße in den Steinbruch, weniger Pflanzen an deren Rändern – und als Folge des schlechten Wetters der letzten Zeit Wasserlachen neben der Fahrstraße, kleine Rinnsale an den Tuffwänden, und sogar eine kleine Gerölllawine an der Nordwand des Steinbruchs ereignete sich während der Führung.

Die Erläuterungen von Dr. Schug an verschiedenen Punkten des Geländes und im Steinbruch waren – wie immer – umfangreich und präzise und regten zu Fragen an, besonders bei den geologisch, mineralogisch und technisch interessierten Besuchern, während andere einen weiteren Abstieg vorzogen. Eine besondere Sehenswürdigkeit war die im Eingangsbereich stehende Bohrmaschine, die für die Herstellung der Sprenglöcher eingesetzt wird.

Dankbar verabschiedeten sich die Besucher, die noch die Gelegenheit hatten, Mineralien oder das Roßbergbuch und die neue Roßberg-CD des Vereins mitzunehmen.

U.R.