Leider fanden nicht alle Interessenten im Museumssaal Platz, als das Ehepaar Menzel am 22.04.2016 von ihrer Weltreise im letzten Jahr erzählte.

Mithilfe von ca. über 240 farbenfrohen Fotos ließen der Roßdörfer Förster und seine Frau die 90 Besucher an einem kleinen Teil ihrer langen Reise teilnehmen.

Nach dem Start im indischen Kerala ging es über Rajasthan und die Wüste Tar nach West-Bengalen. Kleine Anekdoten von den Begegnungen in dem "schmutzigen Land" mit seinen "reinlichen, gastfreundlichen" Bewohnern lockerten die Bilderfolge auf. Frau Menzel hatte über 33.000 Fotos geschossen und für die Roßdörfer Premiere der mehrteiligen Vortragsreihe "Stationen einer Weltreise" die schönsten aus Indien und Myanmar ausgewählt.

Die Weltreisenden hoben vor allem die Tatsache hervor, dass ihnen immer wieder weitergeholfen wurde und ein Kontakt den nächsten ergab. So konnten sie Land und Leute intensiv und ungeschönt erleben. Auch im zweiten Teil des Vortragsabends schilderten sie ihre Erlebnisse, ihr Essen und ihre Begegnungen in Myanmar sehr anschaulich und interessant. Nach der Myanmar-Hauptstadt Yangoon und der Tempelstadt Bagan ging es an den Inle-See und den Goldenen Felsen, den angeblich nur zwei Haare von Buddha vor dem Absturz retten.

Viel zu schnell verflogen die 90 Minuten und doch war es nur ein Sechstel der Menzel-Weltreise. Im Laufe des Jahres soll der 2. Teil folgen, denn nach Indien und Myanmar ging es nach Singapur.

e.j.