Bericht über die Exkursion nach Bad Münster am Stein und Meisenheim am 25.4.17

Unser erstes Ziel auf dieser Fahrt mit 39 Teilnehmern war der Rotfelsen über dem Nahetal. Der Bus musste sich auf der steilen und sehr schmalen Straße bis zum Parkplatz hoch schlängeln und wir dann bis zur Felskante laufen. Dann lohnte sich aber der einzigartige Panoramablick über das untere Nahetal mit Bad Münster a. Stein und der Ebernburg. Nach einem Spaziergang entlang des Rotfelsens fuhren wir ins Tal nach Bad Münster am Stein. Der Spaziergang entlang der Nahe führte direkt unter dem beeindruckenden Felsen des Rheingrafensteins mit der Burgruine vorbei an der Saline des Kurbades und dem Kurpark.

Nach einem guten Mittagessen im Brauhaus zu Meisenheim fuhren wir zur Kirche. Zur Einstimmung gab uns die Organistin – nach einer Einführung in die berühmte, 200 Jahre alte Stumm-Orgel - ein 20-minütiges Orgelkonzert, wobei sie die Variationsbreite mit ihren vielen Registern und Orgelpfeifen uns vorführte. Anschließend zeigten uns die beiden Stadtführer die Vielfältigkeit der gotischen Kirche mit den Gräbern der pfälzischen Wittelsbacher und anschließend die vielen Häuser und Gassen aus dem Mittelalter. Die Stadt wurde nie zerstört, der pfälzische Erbfolgekrieg sowie die beiden Weltkriege brachten keine Zerstörung. So erlebten wir Meisenheim als mittelalterliche Stadt im Tal der Glan, wie man ihn in Deutschland so komplex nur noch selten findet.

Dieter Kollmannsperger