Duo Gabriely & LoskovaDas Duo Irith Gabriely und Irina Loskova hat sich der klassischen Kammermusik auf höchstem Niveau verschrieben, mit interessanten Komponisten der Klassik. Das erste Programm nennt sich "Musica Judaica" - klassische Musik von jüdischen Komponisten, auch Heiteres fehlt dabei nicht und etwas Klezmer als Bonbons am Ende. Das Debut war ein fulminantes Konzert mit großem Erfolg im größten jüdischen Zentrum Europas, dem Centre Rachi in Paris, im Saal Guy de Rotschild. Mehr unter http://www.irith-gabriely.com


Termin: Freitag, den 26.01.2018 um 19:30 Uhr im Handwerksmuseum Roßdorf.

Karten zu 12 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Kartenvorverkauf in Roßdorf in der Rehberg-Apotheke und der Schmökerstube, Restkarten an der Museumskasse.


Irith Gabriely

In Haifa geboren, studierte sie von 1968-1972 Klarinette, Klavier, Dirigieren und Philosophie an der Universität Tel Aviv. 1986 gründete sie, neben ihrer Tätigkeit als erste Klarinettistin am Staatstheater Darmstadt, die Klezmergruppe "Colalaila", mit der sie seitdem in vielen Ländern Europas Konzerte gibt. 1991 wurde sie beim größten Klezmerfestival in Zefat (Israel) mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Als "Queen of Klezmer" bekam sie mit Colalaila auf dem Edingborough Festival 1998 eine weitere besondere Auszeichnung. Es folgen viele erfolgreiche Konzerte, u. A. im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, Musikhalle Hamburg, die Alte Oper in Frankfurt und dem Kieler Schloss. Ihr Repertoire beinhaltet klassische Werke, Improvisation und Jazz Elemente. Die weltweit bekannte Musikerin, Komponistin und großartige Entertainerin profiliert sich auch als Mittlerin zwischen den verschiedensten Musikstilen und der monotheistischen Religionen, in dem sie zusammen mit christlichen, islamischen und jüdischen Interpreten auftritt.

Irina Loskova

"Sie versteht es, ihre Technik in den Dienst wundervoller Interpretationen unterschiedlichster Repertoires zu stellen“, schrieb der französische Pianist François- René Duchâble im November 2012 über die deutsche Pianistin russischer Abstammung und sagte ihr eine „sehr schöne Karriere“ voraus. Die Kunst der jungen Virtuosin, - die das Klavierspielen im zarten Alter von vier Jahren begann und bereits mit neun Jahren vor Publikum spielte, - beruht auf einer glücklichen Vermählung erstklassiger Beherrschung von Partitur und elegantem Anschlag, welche ihr Publikum bezaubert.

Irina Loskova studierte bei Professor Jury Ponisovkin an der renommierten russischen Musikakademie „Gnessin“, wo sie 1999 auch diplomierte. Weiterführende Studien führten sie zu Professor Walter Blankenheim nach Saarbrücken und nach Karlsruhe, wo Josef Rissin ihre „künstlerische Integrität“ besonders hervorhob.

Als brillante Interpretin des romantischen Repertoires gilt ihre besondere Vorliebe den Werken Schumanns und Brahms, darüber hinaus aber schätzt sie auch besonders das Repertoire des XX. Jahrhunderts mit Stücken von Komponisten wie beispielsweise Leroy Anderson, George Gershwin oder Peter Eötvös.

Seit jüngster Zeit lebt sie in Paris, wo sie die Facetten ihres Instruments weiter erkundet. Beispielsweise mit den beiden Klavierkonzerten von Johannes Brahms, welche sie mit dem philharmonischen Orchester von Zaporojie aufführte, erst kürzlich mit Prokoviev‘s erstem Klavierkonzert oder mit dem Konzertstück Opus 92 von Schumann mit dem Orchester der Universität Karlsruhe. Desweiteren konzertiert sie im Rahmen von Solokonzerten, mit Kammerensembles oder, seit einem Jahr, regelmäßig zusammen mit der Sopranistin Olga Romanko und der Mezzo-Sopranistin Luisa Islam Ali-Zade. Ihre Vielseitigkeit entpuppte sich bei der Einspielung der musikalischen Umrahmung des Dokumentarfilms „Der unfassbare Albert Kahn“ für das französische Fernsehen „France Télévision“. Im Jahr 2014 war sie Jurymitglied beim 41. Internationalen Klavierwettbewerb „Coppa pianisti“ in Osimo, Italien und am 21. Oktober konzertierte sie im Rahmen der „Saison Blüthner“ im Pariser Goetheinstitut.