Eine Begegnung - Werke von Esteban Fekete und  Uwe Wenzel

Auch die Fekete-Stiftung hat das Corona-Virus getroffen. Daher musste die für März diesen Jahres vorgesehene Ausstellung „Eine Begegnung“ mit Werken von Uwe Wenzel und Esteban Fekete auf Oktober verschoben werden. Sie wurde sodann am 11. Oktober 2020 in den Räumen der Fekete-Galerie eröffnet. Allerdings sind die dortigen Räume, in Zeiten der Corona-Pandemie für eine Vernissage zu klein. Diese fand dann bei schönem Wetter im Freien vor dem Museum statt.
Im Beisein unserer Bürgermeisterin Christel Sprößler und dem Landrat Klaus Peter Schellhaas hielt Roland Held die Eröffnungsrede. Die Auswahl für die Ausstellung besorgte Uwe Wenzel.

Zwei Themen zeigen die Wesensverwandtheit von Wenzel und Fekete:  Meer und dem Menschen nahe Tiere. Und während Fekete ein leuchtendes Farbfeuerwerk in seinen Holzschnitten entfachte, weisen Wenzels Drucke meist gedämpfte Farben in Blau und Grau auf.
Fekete und Wenzel haben sich zwar nie getroffen, doch kann man sich leicht vorstellen, dass Wenzels Bilder durchaus Fekete gefallen hätten.

 

Das Südhessische Handwerksmuseum bleibt vom 2. - 30. November geschlossen.

 

Das bedeutet, dass die Ausstellung „Eine Begegnung“ mit Werken von Esteban Fekete und Uwe Wenzel in dieser Zeit nicht zu besichtigen ist.

Damit folgen wir den behördlichen Vorsorgemaßnahmen des Landes Hessen zur Eindämmung der Corona Pandemie (Covid – 19).

Über weitere Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden.



Die Ausstellung ist noch bis zum 28.02.2021 geöffnet und kann in diesem Jahr an folgenden Sonntagen  08.11., 22.11., 6.12. und am 20.12. zwischen 15 und 17 Uhr besichtigt werden.

                      

 Abbildungen:    Esteban Fekete "Eine Begegnung" (Ausschnitt)
                          und Uwe Wenzel "Stadthund" (Ausschnitt)

Das Gegenüber zweier Holzschnitte verspricht nicht zu viel: Wenn die neue Ausstellung in der Fekete Stiftung – so ihr Titel - „Eine Begegnung“ zwischen Esteban Fekete (1924-2009) und Uwe Wenzel (geb.1960) einfädelt, dann treffen da nicht nur zwei figürlich arbeitende Künstler aufeinander, die sich gleichermaßen als Maler wie Farbholzschneider definieren.

Erstaunlicher Einklang herrscht, bedenkt man, dass die Wege beider sich nie direkt gekreuzt haben, auch bezüglich der Vorliebe für bestimmte Themen. Als Genre wäre da die Landschaft zu nennen, gelegentlich die Stadtlandschaft, und oft genug die Szenerie, die vom Menschen belebt wird. Ja, sogar was die Farbstimmung betrifft, gibt es Berührungspunkte. Die Unterschiede, aus der die Ausstellung ihre Spannung bezieht, setzen weniger an beim Was als beim Wie. Um nur das Beispiel der See- oder Meereslandschaften zu nennen: Während Fekete, inspiriert von regelmäßigen Irland-Aufenthalten, seine Figuren dem Wasser bevorzugt in ruhiger Kontemplation gegenüberstellte, bevölkert Wenzel, der auch Pressefotos etc. als Motiv-Vorlagen benutzt, Rand und Tiefe des Wassers gerne mit Figuren, begriffen in rätselhafte, schon mal riskant anmutender Tätigkeit.

R.Held