Reise- und Exkursionsberichte

Exkursion nach Mannheim zur Ausstellung „Benedikt und die Welt der frühen Klöster“
am 06. Oktober 2012

Benedikt19 Teilnehmer fuhren um 10:00 Uhr vom Schwimmbadplatz mit dem Bus nach Mannheim und trafen pünktlich im Reiss-Engelhorn-Museum ein.

Dort empfing uns unser Führer, ein Doktorand der Uni Heidelberg, und führte uns durch die einzelnen Schwerpunkte der Ausstellung. Benedikt wurde in der Zeit des Untergangs des weströmischen Reichs geboren. In dieser Zeit wechselten die Herrscher und ihre Völker in Italien mehrmals. Die Menschen suchten deshalb nach einer geistlichen Autorität, die als Gegenpol zur Völkerwanderung mit seinen Umwälzungen den Menschen Halt bot.

WaldexkursionZur diesjährigen Waldexkursion fanden sich an der Kubig-Brücke 12 Teilnehmer ein, die gemeinsam zum Startpunkt des Waldrundgangs an der Sängerhalle im Ortsteil Grube Messel fuhren.

In Verbindung mit dem Tag des offenen Denkmals 2012, der unter das Thema „Holz“ gestellt war, startete die Exkursion auf dem Messeler Zeitstrahlweg mit Blick auf die erdgeschichtliche Entwicklung der Bäume als Holz erzeugende Pflanzen.

Wormser Dom SeitenansichtAm Samstag, den 08. September 2012 brachen die 24 Teilnehmer zur Busfahrt nach Worms um 10:00 Uhr auf und kamen pünktlich in Worms vor dem Südportal des Doms an. Dort erwartete uns die Führerin und erläuterte uns die Architektur der verschiedenen Bauepochen des Domes und sein Schicksal mit mehreren Zerstörungen, vor allem im Spanischen Erbfolgekrieg und im 2. Weltkrieg. Sehr anschaulich erzählte sie die Entstehung des Domes durch seinen Gründer, den Bischof Burchardt, der die bisher dort herrschenden Geschlechter durch die Vermittlung von Burgen aus der Stadt entfernte und so Worms zur reinen Bischofstadt machte. Sie wies auf die großen gotischen Plastiken an der Südseite des Domes hin und führte uns dann ins Innere des Domes, wo der romanische Baukörper noch erhalten ist, aber die alte Ausstattung vollständig zerstört wurde. So wurde der heutige prächtige barocke Altar von Balthasar Neumann entworfen und gebaut.

Der Kulturhistorische Verein veranstaltete  vom 07.07. bis zum 11.07.2012 eine Bildungsreise in das "Blaue Land" am Staffelsee im oberbayerischen Alpenvorland. Die Stadt Murnau ist als Wirkungsstätte u.a. der Malerin Gabriele Münter (1877-1962) und ihres Lebenspartners, des Malers Wassily Kandinsky (1866-1944) bekannt. Im Folgenden ein Reisebericht des Vereinsvorsitzenden Gerold Resch, der die Reise mit organisiert hat.


Das Blaue Land am StaffelseeDas Blaue Land am StaffelseeNachdem die Idee zum Besuch des Blauen Landes geboren war, brauchte es kaum Werbung in der Öffentlichkeit; die Mund-zu-Mund-Information über das Vorhaben funktionierte perfekt. Nach einer Vorbereitung von ca. 6 Monaten und einer Vortour der Ausrichter waren die Ziele klar. Das geplante Besichtigungsprogramm fand bei einer Vorbesprechung das Einverständnis der 21 Mitreisenden.

Sehr früh am 07.07.12 starteten wir unsere Fahrt nach Murnau. Pünktlich um 13:00 Uhr lernten wir unsere Reisebegleiterin für die nächsten Tage, Frau Macher, kennen. Frau Macher, eine ausgewiesene Kunsthistorikerin mit Fachwissen, Kompetenz und Charme, führte uns durch Murnau auf den Spuren von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky, die mit Franz Marc und Alexej Jawlensky als die Künstler des „Blauen Reiter“ bekannt wurden. Die Geschichte der Entwicklung von Murnau kam bei dieser Führung ebenfalls nicht zu kurz, und wir bekamen einen Vorgeschmack darauf, was uns in den nächsten Tagen erwarten würde.