Wir sind einen charmanten Weg gefahren, durch eine Allee, die fast drei Stunden währt und zwar nach Wolfsgarten. Waldreiche, vor allem durch auffallend viele Wölfe belebte Gegend bei Langen, wo der Landgraf Ernst Ludwig ein Jagdschloss erbaut hat. (Auszug "Darmstadt zur Goethezeit", E. Roether Verlag)

Zwei Stunden hinter Langen blickt das wunderschöne Darmstadt über seinen Park hervor und in brüderlicher Eintracht erheben sich, im Hintergrund, der Felsberg und Melibokus. Mit steigender Erwartung kömmt man in einer stolzen Pappelallee Darmstadt näher, geht an dem einladenden großherzoglichen Park vorüber und tritt durch ein gastliches Thor in diese Residenz ! (G. Bergsträßer - eine bürgerliche Residenz)

Es lebt sich gar gut und froh im Kreise der freundlichen gebildeten Einwohner von Darmstadt, und auch in den niederen Klassen sieht man viel angenehme heitere Gestalten und überall ein freundliches höfliches Betragen. (Johanna Schopenhauer, 1818)

Wilhelm Jungmann lebte mit seiner Familie in Darmstadt in der Zeit von ca.1846-1940. Sein Haus steht heute noch in der Dieburger Straße. Der Blick zur Mathildenhöhe war unverbaut. Dort, wo heute die Russische Kapelle steht, standen zu seiner Zeit Kühe auf der Weide. Man spricht davon, dass er beim letzten „Großherzog“ ein gern gesehener Gast gewesen sein soll.

Die meisten Bilder, die er malte, sind Aquarelle und zeigen Motive von Darmstadt in der alten Zeit.

Rückfragen: H. Resch, Tel. 06154-81307.

h.r.