Klöppel – Ausstellung im Südhessischen Handwerksmuseum
Am 05. Juli um 14.00 Uhr eröffnet die Ausstellung der Kranichsteiner Klöppelgruppe ergänzt durch Exponate aus der Sammlung Liselotte Martenczuk.
Die Technik, feine Fäden in Spitze zu verwandeln, entstand im 16. Jahrhundert in Italien. Bekannt dafür sind auch die belgischen Städte Gent und Brügge. Die Spitzen trugen dann Adel, hoher Klerus und reiche Kaufleute an Ärmeln und Krägen ihrer Gewänder. Oder sie zierten als Deckchen Tische und Kommoden.
Das über 500 Jahre alte Kunsthandwerk wird heute neu interpretiert. Die meisten denken, wenn man vom Klöppeln spricht, nur an Spitzendeckchen. Heute werden aber auch allerlei Accessoires, sowohl für den Wohnbereich wie auch Schals, Fächer und Schmuck geklöppelt.
Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 15.00 bis 17.00 Uhr bis zum 25. Oktober zu sehen.
Jeden 1. und 2. Sonntag im Monat wird eine Klöpplerin im Museum das Klöppeln demonstrieren.
