IRAN - Expedition zum heiligen Berg

Am Freitag, den 10. November 2021 stellte Stefan Seibold seine Expedition in den Iran in einer Multimedia-Live-Reportage vor.

Stefan Seibold, im Alltag Betriebsleiter der Pfungstädter Brauerei, hat ein außergewöhnliches Hobby. Er unternimmt Abenteuerreisen rund um den Globus mit extremen Zielen, die er in Multimedia-Live-Reportagen festgehalten hat. 

Iran ist ein Traumreiseland, für alle die interessiert sind, Altes und Neues zu entdecken. Vom schneebedeckten Gipfel des Vulkankegels Damavand bis zum heißesten Punkt der Erde in der Wüste Lut im Landesinneren, das von Gebirgen umkränzte Land Iran vereint gewaltige landschaftliche Gegensätze. Das größte Kapital Irans sind aber seine offenen kontaktfreudigen Menschen. Ihnen zu begegnen, ihre Lebenssituation kennenzulernen, ist faszinierend und bereichernd. Man stößt dabei auf scheinbar widersprüchliches und merkt: Die Wirklichkeit ist vielschichtiger, als man erwartet. Bereits von Teheran aus kann man bei günstigen Verhältnissen den Damavand erblicken. Denn die Lufttrockenheit des iranischen Hochlandes sorgt für eine beeindruckende Fernsicht. 

https://www.stefan-seibold.de/on-tour#StartLiveReportagen 

 


Iran - Expedition zum heiligen Berg - ein Multimedia Vortrag von Stefan Seibold

Vor vollem Saal im Bahnhofsmuseum hielt Stefan Seibold seinen Vortrag über seine Reise im Sommer 2019 in den Iran. Auf seinem Reiseplan stand zunächst eine Kulturrundreise zum Kennenlernen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Auf der Route besuchte er die Städte Teheran, Isfahan, Schiras und Täbris und präsentierte dem Publikum nicht nur betörend schöne Bilder der Paläste, Moscheen und Parkanlagen, sondern auch die lebendigen Städte mit ihren Menschen auf den Märkten, den Straßen und den Parkanlagen. Besonders beeindruckend ist die kunstvolle Innenarchitektur der Moscheen mit ihren wunderbaren Keramikfliesen. Die Reise ging weiter zu den archäologischen Weltkulturstätten des antiken persischen Großreichs in Persepolis mit den weitläufigen Ruinen der Palastanlagen der persischen Großkönige. Selbst die Überreste der imperialen Architektur der Gebäude beeindrucken auch noch heutige Besucher.

Nach diesem Teil der Iranreise berichtete Herr Seibold über die Expedition zum Gipfel des höchsten Bergs des Iran, dem 5620m hohen Vulkanberg Damavand. Er brach zusammen mit einer kleinen Gruppe von Teheran aus zur Besteigung des Berges auf und schilderte in Bildern und Filmausschnitten dieses extrem anstrengende Unternehmen mit hochalpinen Anforderungen und der unbedingt notwendigen Assimilation an diese Höhenbereiche auf der Tour und das Glücksgefühl, am Schluss den Berg bezwungen zu haben. Der Abstieg erfolgte auf der Nordflanke des Berges hinunter zum Ufer des Kaspischen Meers. Danach erfolgte die Rückreise über Teheran.

Das Publikum war beeindruckt von diesem Reisebericht, manche gingen anschließend nach Hause mit dem Gedanken, dass man den Iran einmal bereisen müsste, der so viele Attraktionen zu bieten hat.